Das ist Pfeffersport

 

Herzlich Willkommen bei Berlins größtem Kinder- und Inklusionssportverein

Vielfalt in Bewegung. Mit diesem Motto bewegt Pfeffersport seit 25 Jahren ganz unterschiedliche Menschen und ist mittlerweile zu dem größten Kinder- und Inklusionssportverein in Berlin geworden.

  • über 4.600 Mitgliedern (davon ca. 80% Kinder und Jugendliche)
  • über 160 ÜbungsleiterInnen
  • 50 unterschiedliche Sport- und Bewegungsarten
  • an über 50 Sportstandorten u.a. in den Kiezen im Prenzlauer Berg, in Pankow und Kreuzberg aktiv
  • Engagement für mehr Inklusion und Integration von benachteiligten Kindern und Jugendlichen in berlinweiten Projekten und Initiativen

Pfeffersport ist ein Freizeit- und Breitensportverein, in dem alle Altersklassen, alle sozialen Schichten, Menschen mit und ohne Handicaps miteinander Sport machen. Jedem wird nach seinen Möglichkeiten, Bedürfnissen und Stärken eine sportliche Betätigung und Partizipation ermöglicht.

Der Verein engagiert sich seit vielen Jahren für Inklusion im und durch Sport. Damit ist gemeint, dass Jeder und Jede im Sportverein und bei den Sportangeboten mitmachen kann und soll. Der Fokus liegt insbesondere auf Menschen, die aus verschiedenen Gründen ausgegrenzt sind und weniger Zugang zu sportlichen Aktivitäten haben wie Menschen mit Behinderung, Menschen mit Migrationshintergrund, Mädchen oder Geflüchtete.

Pfeffersport verfolgt die Vision eines integrativen und inklusiven Sportvereins für alle und will damit einen Beitrag zu einer vielfältigen und starken Gesellschaft leisten.

In abwechslungsreichen, sportlichen und sozialen Angeboten und Projekten versuchen wir Vielfalt und Inklusion im Verein zu leben und die Menschen aus unserem Umfeld zu integrieren. Damit möchten wir die Chancen auf eine gleichberechtigte Teilhabe aller jungen Menschen erhöhen.

 

Geschichte - wie alles begann

Aus einer Volleyballgruppe heraus gründete der heutige Vereinsvorsitzende Peter Neumann und weitere MitstreiterÍnnen im Jahr 1990 den „Prenzlauer Berger Volleyball Club“ – kurz PVC.

Sehr bald kamen weitere Angebote in den Sportarten Volleyball, Basketball/Streetball, Tischtennis, Gesundheitssport, Yoga und Selbstverteidigung sowie integrative Sportangebote für Kinder mit und ohne Handicap dazu. Der Sportverein gehörte in dieser Zeit zum Pfefferwerk-Verbund und wurde 1996 in Sportverein Pfefferwerk (SVP) umbenannt. Ende der 1990iger Jahre hatte er bereits 213 zahlende Mitglieder in 18 aktiven Sportgruppen.

Ab dem Jahr 2000 entwickelte sich der SVP sprunghaft weiter. In dieser Zeit entstanden weitere Sektionen wie Tamburello, die Kiezkicker sowie die ersten Handballmannschaften. Dazu kamen der Kitasport und die „Bewegung Integrale“ mit ihrem inklusiven Sportkonzept.

Die Entwicklungsgeschwindigkeit nahm weiter zu. Der Sportverein zog 2008 in seine Geschäftsstelle in der Paul-Heyse-Straße, setzte das Wahlalter seiner Mitglieder auf 14 Jahre herab, bekam mit dem Rufnamen „Pfeffersport“ sowie den Teufel als Logo ein modernes Outfit  und setzte mit Oliver Klar einen Integrationsbeauftragten ein, der übergreifend in den Sektionen tätig ist.

Zu unseren Angeboten gehören inklusive Sportartenan wie Rollstuhlbasketball, Wheel-Soccer oder Bewegung Integrale, Trendsportarten wie Beachvolleyball, Parkour, Tamburello sowie klassische Sportarten wie Fußball, Handball oder Basketball. Pfeffersport macht überwiegend Freizeit- und Breitensportangebote, bietet ambitionierten SportlerInnen aber auch Leistungssport an (u.a. Regionalligazugehörigkeit im Basketball und Rollstuhlbasketball).

Unsere Mitglieder sind sehr verschieden. Im Sport jedoch finden sie eine gemeinsame Basis.

Die stetig steigende Zahl der Mitglieder zeigt den großen Bedarf an vielfältigen und verbindenden Sportangeboten:

 

… geht an Pfeffersport e.V.! 

 

Bei Deutschlands wichtigstem Vereinswettbewerb im Freizeit- und Breitensport wurden wir auf Bundesebene mit dem Stern des Sports in Gold ausgezeichnet: Der Wettbewerb würdigt Sportvereine für ihr gesellschaftspolitisch wirksames Leistungsspektrum und deren besonderes ehrenamtliches Engagement. Bundeskanzlerin Angela Merkel überreichte uns am 21. Januar 2020 die Auszeichnung und würdigt damit unsere 30-jährige Arbeit im Bereich Inklusion im und durch Sport. 

> Film zur Preisverleihung: https://youtu.be/8VHXocHVyLM

> Porträt unseres Vereins für "Sterne des Sports": https://youtu.be/0Gzio7hGMd0 

 

Der Stern des Sports in Gold : Der „Oscar des Freizeit- und des Breitensports“

„Diese Wertschätzung zu unserem 30. Geburtstag macht uns sehr glücklich!“ jubelt Geschäftsführer Jörg Zwirn. Mit seinem Team nahm er am 21. Januar die Auszeichnung des wichtigsten Vereinswettbewerbs im Breitensport in Deutschland von Bundeskanzlerin Angela Merkel entgegen. 

Der Bundessieger wurde aus allen Landessiegern des silbernen Sterns von einer Jury gewählt und erhält ein Preisgeld von 10.000 Euro. Die Verantwortung für das Bundesfinale liegt beim Deutschen Olympischen Sportbund e.V. (DOSB) und dem Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. (BVR). 

 

„Mission Inklusion“ und mehr - ein kompletter Verein betreibt lokale Raumfahrt

Etwa 160 Übungsleiter_innen und 35 Mitarbeiter_innen engagieren sich derzeit für unsere 4.500 Mitglieder und die Weitergabe des inklusiven Gedankens auch über den Verein hinaus. An über 50 Sportstandorten u.a. in den Kiezen von Prenzlauer Berg, Pankow, Kreuzberg, Mitte und Lichtenberg bieten wir mehr als 50 verschiedene Sport- und Bewegungsarten an.

Verschiedene inklusive Veranstaltungen und Projekte, wie beispielsweise ein inklusiver Triathlon, der bundesweite WheelSoccerCup oder das Sensibilisierungs-Projekt „Rollisport bewegt Schule“, begeistern viele Menschen für Inklusion. 

Unsere 30-jährige Erfahrung im Bereich Inklusion im und durch den Sport geben wir  auch weiter: Mit dem Aktion Mensch-geförderten Projekt „Mission Inklusion“ entwickelt Pfeffersport e.V. mit dem Behindertensportverband Berlin (BSB) eine bundesweite Qualifizierungsoffensive für Sportvereine, -verbände, Bildungsträger und Institutionen. Bedarfsorientierte Fortbildungsangebote fördern inklusive Kulturen, Strukturen und Praktiken sowie die ganzheitliche Entwicklung.

 

Inklusive Kulturen, Strukturen und Praktiken als roter Faden

„Inklusion spielt bei uns im Sport, aber auch in der Organisation und in unserer Vereinskultur eine zentrale Rolle,“ erklärt Jörg. Pfeffersport fördert die Teilhabe von Bevölkerungsgruppen, die bisher in der Sportvereins­landschaft unterrepräsentiert sind. Über Angebote für Mädchen und Frauen, Menschen mit Zuwanderungs­geschichte, mit Behinderung, aus sozial benachteiligten Milieus oder aus der Queer-Community sowie Senior_innen begeistert der Verein Menschen für ein gemeinsames Tun. Sport ist dabei nicht nur Bewegung. Es ist ein Raum, um sich vorurteils- und barrierefrei zu begegnen und kennenzulernen. 

 

30 Jahre Pfeffersport

„Die Realität in vielen Sportvereinen und -verbänden erscheint uns in vielen Fällen eher homogen und zu leistungsorientiert. In unseren Angeboten möchten wir die gesellschaftliche Diversität in der großen Stadt abbilden und andere Vereine und Verbände anregen, dies ebenfalls zu tun,“ Jörg weiter.

Am 05. und 06. Juni feiern wir das 30-jähriges Bestehen von Pfeffersport e.V. mit einer großen Sportshow am PfefferbergTheater. 

Wir gratulieren auch allen anderen Vereinen, die 2019 mit dem Stern des Sports ausgezeichnet wurden.

> Presseinfo des DOSB: https://cdn.dosb.de/user_upload/Sterne-des-Sports/Materialien/2019/Pressemappe_Sterne_des_Sports_2019.pdf 

Impressionen zur  Preisverleihung -  Fotografen: Frank May, Gerald Matzka

 

Impressionen zur Preisverleihung. Fotografen: Frank May, Gerald Matzka


Das ist Pfeffersport - unser Filmporträt:


Das ist Pfeffersport - Fotos